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So ein Veranstaltungswochenende ist für Hund und Halter in der Regel sehr anstrengend. Bislang waren alle meine Hunde nach solch einem Wochenende am Montag komplett geschafft. Da gab es eigentlich nur eins: Schlafen, schlafen, Minirunde, schlafen, etc. Am Samstag ging ich noch davon aus, dass Dah-oo-dee von den Eindrücken der Veranstaltungen, dem Toben und Spielen sowie der allgemeinen Aufregung am Sonntag ziemlich geschafft sein würde. Sonntag sollte also Ruhetag sein. Hmm, die Batterien des Kleinen waren früh um sechs vollständig wieder aufgeladen. Nach 2 Stunden Toben in der Wohnung, entschloss ich mich dann doch noch zum Coursing zu fahren. Wir verbrachten 4 Stunden auf dem Gelände. Wieder zu Hause, wurde gefressen und anschließend eine Stunde getobt. Danach war dann sage und schreibe fast 2 Stunden Schlafen angesagt. Auf dem anschließenden, eigentlich als kleine Pipirunde gedachten Spaziergang, entdeckten Enyama und Dah-oo-dee einen über 3m hohen Sandberg. Zum ersten Mal forderte Enyama den Kleinen zum Spielen auf. Nun war also wieder Toben angesagt. Die zweite Woche können wir daher bestimmt sehr ruhig angehen, dachte ich mir. Am frühen Morgen waren wir am neu geschaffenen Strand unweit unsere Haustür. Dort war Spielen und Rennen im tiefen Sand angesagt. Wolf, bezeichnenderweise ein super-wuscheliger Wolfshundmix war auch mit dabei. Enyama und er jagten sich kreuz und quer über den Sand. Dah-0o-dee, so gut es die kurzen Beinchen erlauben, hinterher. Völlig zufrieden gingen wir alle gemeinsam zurück mit dem Gedanken an ein ausgiebiges Frühstück. So ein Frühstück verleiht natürlich neue Energie. Deshalb konnte Dah-oo-dee anschließend noch eine halbe Stunde rumtoben. Dann schlief er allerdings tief und fest. Das entlockt mir mittlerweile schon einen Erleichterungsseufzer. Enyama war auch erleichtert, hätte er doch nach dem Wochenende gerne den ganzen Tag Schönheitsschlaf gehalten. Die Ruhephase dauerte leider wieder nur 90 min. Jetzt ist aber mal Entspannungsprogramm angesagt, dachte ich mir. Für Enyama und mich natürlich. Also fuhren wir in die Sandberge. Rennen und Spielen in dem tiefen Sand muss doch auch dem ausdauerndsten Welpen einmal genügen. Hier also erstmal die Fotos von Dah-oo-dees erstem Besuch in den Sandbergen: Buddeln hinterlässt Spuren:
Außer Buddeln war nur Action angesagt:
Schnell dem Onkel hinterher, man könnte was verpassen:
Der bevorzugt nach wie vor die Pose des Betrachters:
Nach diesem Ausflug, der auch noch die Fahrt mit einer Fähre beinhaltete, eigentlich ja auch etwas Aufregendes, schlief Dah-oo-dee fast 2 Stunden durch. Wir waren dann heute Abend noch mit unserem Auslaufrudel im Wald. Dah-oo-dee hatte aber die Hälfte der Zeit Sitzzwang im Tragetuch. Das fand er völlig daneben. Mancher muss aber augenscheinlich zur Ruhe gezwungen werden. Zum Abschluss des Wochenbeginns noch ein Ohrenbild, auf dem die Ohren mal nicht fliegen, sondern liegen:
Die Mitte der Woche gestaltete sich toll. Dah-oo-dee bekam Besuch von seinen Schwestern, seiner Mama, Chantira, Ini und der Gouvernante Tagola. Wir trafen uns in den Sandbergen. Dort gelang mal wieder ein Sitzbild. Hurra! Er kann es noch!
Mit der Ankunft der anderen Azis war allerdings erst Toben angesagt:
Spaß nicht nur für die Welpen
Mein Kleiner scheint mal geschafft zu sein:
Im Anschluss fuhren wir zu uns auf einen Kaffee. Ein wenig überrascht und zickig reagierte der kleine Mann dann doch als das ganze Sofa voller Azawakhs war und er keinen Platz mehr hatte. Nach einer Ruhepause für uns und die großen Hunde ging es anschließend in den Berliner Verkehr. Seine Schwestern schlugen sich tapfer. Wir trafen alle möglichen Leute, zu Fuß, auf dem Fahrrad, im Rollstuhl, mit Gehwagen und mit verschiedenen Hundemodellen an der Leine. Bauarbeiten inklusive Schweißen, Wendemanöver eines Riesen-LKWs um uns herum rundeten die Eindrücke ab. Dann besuchten wir noch unseren Futtershop. Damit nach dem Umweltprogramm der Spaß nicht zu kurz kam, ging es noch einmal in den Sand. Von dort kommen die Ohrenbilder des Tages:
Kaum zu glauben, aber wahr, Dah-oo-dee war am nächsten Tag geschafft. Das passte besonders gut, da er die erste längere Autofahrt vor sich hatte. Wir fuhren unser neues Zuhause besichtigen. Dabei konnten Enyama und Dah-oo-dee sich auch schon meinen neuen Arbeitsplatz von außen ansehen. Über 4 Stunden Schlafen im Auto hatten die Batterien wieder aufgeladen. Der Kleine tobte zwei Stunden lang durch Haus und Garten. Enyama betrachtete alles etwas skeptischer. Anschließend übernachteten wir bei meiner Mutter. Die neue Umgebung nahm Dah-oo-dee ganz gelassen hin. Freitag abend waren wir wieder zurück. Samstag ging es dann zu Beagle Derrick. Ein Spaziergang am Kanal führte zu ersten zarten Schwimmversuchen bei Dah-oo-dee, was Enyama einigermaßen entsetzt zur Kenntnis nahm. Entartet, die Nervensäge, wird er wohl gedacht haben. Den Abschluss der Woche bildete ein weiteres Treffen in den Sandbergen, diesmal nicht nur mit der engeren Verwandtschaft. Canito und Toki waren mit von der Partie heute. Leider durfte Toki nicht mittoben, da er nach einem Unfall noch Leinenzwang hat.
Ineni und Paco kamen dazu:
Enyama vergnügte sich nur mit Buddeln
Familientradition, obwohl Dakarai etwas übertreibt, denn sie scheint sich gleich dem Tagebau verpflichtet zu fühlen.
Zum Abschluss noch zwei Laufstudien:
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